Kategorie: Selbstschutz und Verantwortung

Rechte und linke Sozialisten – Politik der Hassliebe

Die Masseneinwanderungsinitiative der SVP wurde mit einer verschwindend kleinen Mehrheit angenommen; zählt man alle Nichtwähler und Ausländer (da nicht Stimmberechtigt) ab sind es deutlich weniger Stimmen die für diese Initiative dafür waren. Genau genommen war die Stimmbeteiligung bei (hohen?) 56.6 %.  Das heisst knapp 30 % der Schweizer Gesamtbevölkerung haben die Initiative an der Urne befürwortet. Wie immer in unserer wunderbaren Demokratie herrscht auch hier wieder eine Minderheit über die Mehrheit.

Aber die Demokratiekritik soll hier nicht das Thema sein.

Konsultiert man den Mainstream wird einem die Vernunft mit subjektiver und ideologischer Berichterstattung aus dem Schädel gehämmert. Es darf nicht sein, was nicht sein darf. Der Staatssender SRF konnte und wollte bis zum frühen Sonntagabend das sich abzeichnende Ja gegen die Masseneinwanderung nicht wahrhaben. Ein regelrechter Eiertanz haben die Moderatoren hingelegt. Köstlich!

Bereits am gleichen Abend und die Tage bis heute sind geprägt von Horrormeldungen und Warnungen. Wohlstand gefährdet! Wirtschaft geht den Bach runter! Schweiz dem Untergang geweiht! EU-Sanktionen gegen die Schweiz! Fremdenhass! Rassismus!
Das beste Zitat eines Bürgers: „…man kann das Resultat drehen oder wenden wie man will; es ist klar: die Schweiz will keine Ausländer…“. Den Journalisten der diese Zeilen zitiert sollte man genauso aus dem schweizerischen Staatsgebiet verfrachten wie den Typen der solch geistigen Müll erzählt.

Auf der anderen Seite des Polittheaters ein ähnlich bizarres dafür gegenteiliges Bild: Jubel, Jubel! Die Schweiz gerettet! Endlich wird etwas gegen die Einwanderung und Asylanten getan! Die Insel Schweiz kann wieder blühen! Sozialsysteme gerettet! Schweizer endlich wieder Vorrang am Arbeitsplatz!

Nebst den EU-Funktionären und deren Drohungen gegen ein halbwegs freies Volk und andere haarsträubenden Äusserungen die tief blicke lassen, was Regierungen und Beamte vom „Fussvolk“ halten, ist es für einen Libertären einen echten Graus, aber auch Bestätigung für die Überzeugung das Regierungen, Beamte und das Gewaltmonopol das grösste Übel unseres Planeten ist.

Als Libertärer habe ich diese Initiative natürlich ganz klar abgelehnt. Eine Bürokratie sondergleichen wird durch diese Beschränkung der Einwanderung hochgefahren; der Staat bekommt mehr Macht, die Beamten mehr Geld. Wir Arbeiter verhalten diese Nullrunden mit täglicher Arbeitsleistung.

Und nicht zuletzt: nur Staaten und deren Konzept schaffen es Menschen legal als illegal zu brandmarken.

Aus libertärer Sichtweise ist die Idee von Zwangsabgaben für Sozialsysteme ebenso ein Widerspruch zur Freiheit wie Einschränkungen von der Einwanderung in Staatsgebiet. Das Gewaltmonopol des Staates bestimmt seit jeher über die Sozialsysteme was mit überwiegender Mehrheit als gut empfunden wird und bald auch wieder über die Einwanderung was nun scheinbar als schlecht empfunden wird. Doch ein Staat setzt ein Staatsgebiet voraus das begrenzt ist und staatliche Sozialsysteme werden durch einen Topf von Leistungserbringern (im Sinne von Einzahlungen) gefüttert der ebenfalls nicht unerschöpflich ist. Überwiegen in einem Sozialstaat (d.h. die Töpfe der Sozialsysteme werden durch Zwangsabgaben gefüllt) die Bezüger diejenigen die die Leistungen erbringen, kippt das Konzept Sozialstaat. Da durch die Personenfreizügigkeit die Menschen von der EU und Euro-zerstörten Nationalstaaten und deren marode Sozialsysteme in die noch „heile“ Schweiz mit Top-Sozialabgaben und vermeintlich gesundem Sozialstaat in Massen kommen, ist es nur eine Frage der Zeit bis auch die Schweiz im Konzept Sozialstaat ins Negative kippt und sich auch hier die EU-Wüste breitmacht. Ebenfalls hat die Schweiz im Gegensatz zur gesamten EU ein noch halbwegs freie (oder besser weniger regulierte) Wirtschaft und dank dem föderalistischen System eine realtiv schlanke Bürokratie. Damit sind die Löhne gut und die Abgaben nicht derart hoch. Diese Tatsache macht die Schweiz in der Tat zu einer Insel in Europa.

Mit der Masseneinwanderungsinitiative wurde dieser Entwicklung ein staatlicher d.h. sozialistischer Riegel geschoben.

Mit ein bisschen Vernunft und Logik müsste den roten Linken dieser Sozialismus doch auch gefallen. Im Staate sind die Linken und Rechten eben Abhängig voneinander; im Sinne einer Hassliebe. Ohne Links, kein Rechts, ohne Staat keine Politik.

Fazit: ein Staat besitzt das Gewaltmonopl welches in einem bestimmten Staatsgebiet gilt.
Das heisst ohne Staatsgebiete keine Ein- bzw. Auswanderung und ohne zwangsbasierte Sozialsysteme keine Möglichkeit Töpfe anzuzapfen welche man nie selber gefüllt hat.

Rechte und linke Etatisten haben gewonnen; Verlierer ist die Freiheit!

Zum Schluss möchte ich noch ein Kommentar welcher unter einem Youtube-Video geschrieben wurde, zitieren:

…die entscheidenden Faktoren die zur Annahme der Initiative geführt haben sind:
Ausländeranteil in der Schweiz: 23,3%, in Deutschland sind es gerade mal 8,2%!
Fast 50% der Sozialleistungen werden von Ausländer bezogen (Arbeitslosenkasse: 44,6%, Sozialamt: 45,4%, Invalidenversicherung: 46,2%).
80000 Zuwanderer jedes Jahr. Die Schweiz ist, gemessen an der verfügbaren Fläche, bereits heute das am dichtesten besiedelte Land Europas.
Die Wohnungsnot ist jetzt schon gross. Als ich meine JA Stimme abgab, dachte ich an die Zukunft des Landes, in dem ich lebe & an die Zukunft meiner künftigen Enkelkinder.
Dass ist nicht rassistisch, sondern Vernünftig!

Dem ist unter Annahme des gegenwärtigen Staatskonzeptes nichts hinzuzufügen und aus etatistischer Sicht durchaus Vernünftig!

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Im Gespräch mit Stefan Blankertz

Ich habe vor kurzem das überaus lesenswerte Buch „Pädagogik mit beschränkter Haftung“ von Stefan Blankertz empfohlen.

Folgend ein Gespräch zwischen dem Autor und Sons of Libertas zu diesem Buch.

Danke an Sons of Libertas für die wunderbaren Interviews! Ein Blick auf ihren Youtube-Kanal lohnt sich!

Gespräch Sons of Libertas mit Stefan Blankertz

Reggae Music – Against Politricks!

Seit knapp 15 Jahren höre ich Reggae und Hip Hop. Seit Anbeginn setze ich mich mit den Lyrics und den Musikern auseinander.

Abseits vom Reggae und Hip-P(H)op-Mainstream (was besonders im Hip Hop der Fall ist; Reggae ist abgesehen von Bob Marley und einigen anderen Sänger nach wie vor nicht Mainstream) lassen sich unzählige wortgewaltige Schätze und lyrische Perlen finden.

Wer sich mit den geschichtlichen Aspekten der Reggae / Hip Hop Musik und den Hintergründen der Musiker auskennt, weiss dass diese meist aus sehr armen und bescheidenen Verhältnissen kommen. Aufgewachsen im Slum, verfrachtet und selektiv in „staatliche Ghettobezirke“ verbannt und vom arbeitsteiligen Leben ausgeschlossen.

Jede Möglichkeit von unabhängigen Kommunen und Lebensgemeinschaften wurde und wird auch heute vom staatlichen Gewaltmonopol mit kranker Brutalität im Keim erstickt; so geschehen in den Rasta-Pinnacle in Jamaika. Oder auch für die gepeinigten schwarzen Amerikaner welche sich als Black-Panther organisiert und bewaffnet haben. Die legitime Bewaffnung der Black-Panther diente immer, ausdrücklich und ausschliesslich der Selbstverteidigung. Schlussendlich wurde die Organisation von staatlichen Agenten infiltriert und von innen heraus den Widerstand gebrochen.

Selbstbestimmung ist das Gegenteil von staatlicher „Fürsorge“.

Unabhängig der kollektivistischen bzw. sozialistischen Einflüssen welche in vielen der Songs, Ideen und Organisationen zu finden sind, wird mit der Anklage gegen Unterdrückung und Zwang seitens des Staates und die Grundhaltung „Against Politricks!“, die unmissverständliche Message für ein selbstbestimmtes Leben über die Musik zu den Menschen transportiert.

Nicht zuletzt gehört zu einem selbstbestimmten Leben die ehrliche Arbeit um den Lebensunterhalt zu bestreiten, den Wohlstand aufzubauen und die eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können. Jedem das seine, niemandem alles.

„Politik und Kirche sind dasselbe. Sie halten die Menschen in Unwissen.“ Bob Marley

„Lass nie einen Politiker dir einen Gefallen tun – er wird dich dafür nur in alle Ewigkeit regieren wollen.“ Bob Marley

Und folgend noch ein wunderbarer Song von Joseph „Culture“ Hill; mit „Do something for yourself“ fordert er die Menschen auf etwas zu tun anstatt zu betteln.

Rise up and do something good for yourself
Instead of your begging!
Do something progressive for yourself
Look at the children, they are in school
Trying to work hard and further education
Look at granny down a Coronation Market
I can’t believe that young strong man
Stand up on street and stretch out them hand
Get up and do something for yourselves
Can’t you be a mechanic?
Can’t you teach yourself to paint a house?
Can’t you make a Dutch pot?
Can’t you make a pair of shoes?
Can’t you do something with the tailor?
I can’t understand
Everyday you have fi nyam
And you nuh want to work at all
A lazy man eat more than a working man (Him belly bigger)
For him more time to eat the food
While I have to be in the field
See if I can make tomorrow’s meal
The building haffe reach the sky
Them seem to a next skyscraper now
Get up and do something for yourselves
Rise up and work!